Kennen sie das? Es ist Samstag, der Tag ist jung und sie haben den gleichen Vorsatz wie alle anderen an diesem Morgen, mal eben etwas einkaufen.
Es kommt Ihnen gelegen das die neue Prepaid Kreditkarte mit einem schier unermesslichen Guthaben aufgeladen ist und sollte diese an der Kasse nicht angenommen werden, geht es bestimmt mit der normalen Kreditkarte – da Prepaid Kreditkarten zuvor mit einen Guthaben aufgeladen werden müssen, was bei einer normalen Kreditkarte nicht der Fall ist.
Sie steigen in ihr Auto und erkennen schon auf Zufahrt zum Parkplatz, dass dieser als Gehweg unachtsam missbraucht wird. Wie alle anderen versuchen sie den Wagen nahe dem Eingang des Einkaufszentrums zu parken. Dafür kreisen sie noch 2 – 3 mal um den Block bis sie Glück haben und zehnter in der Reihe sind. Sie bestücken den Einkaufswagen mit einem Einkaufschip und Leergut und dann schieben sie ab.
Schon im Eingangsbereich erwartet sie der nette Internetprovider. Sie schauen weg um nicht angesprochen zu werden, gehen durch die Einkaufsbarriere und bestücken den Wagen.
Gemüse zuerst, Tütensuppen, Nudeln, Frischfleisch, Brot, etwas zu Knabbern, alles das findet seinen Abnehmer. Jetzt das Leergut entsorgen, damit Platz geschaffen wird. Weiter, Süßigkeiten, Wein, Bier, Tiefkühlkost, Soßen, Brotaufstrich. Hier ein Sonderangebot, da noch eins, schnell alles aufladen, bis die Oberflächenspannung des Wagen zu reißen droht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie von anderen Einkaufswagen 3 – 4 Wadenattacken erlitten und ihren Nerven geht es wie der Oberflächenspannung.
In die Reihe stellen; an der Reihe sein, alles aufs Kassenband legen, dem Kunden vor ihnen beim Kleingeldzählen und Zeit klauen zuschauen. Dann werden endlich sie abgerechnet: „102,83 € bitte“ heißt es. Kein lästiges Zählen, und sagen: „ich hab es bestimmt klein“, wobei wieder 3 Cent zur Summe fehlen und sie alles wieder einpacken müssen.
Nein, sie zücken einer ihrer Kreditkarten, zahlen und gehen entspannter aus ihrem Grosseinkauf.