Erdgas:Die Zukunft

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Erdgas etabliert sich zunehmend zu einer beliebten Alternative zu Öl im Haus. Zunächst trieben ökonomische Aspekte den Umstieg an. Nachdem die Preise jedoch ansteigen, lässt sich erahnen, dass letztlich ökologische Gründe im Vordergrund stehen werden, mit Gas zu heizen.

Erdgas oder Methan als solches kommt in Blasen im Erdinneren vor, wo es gemeinsam mit Öl entnommen wird. Früher wurde das Gas eher als störend empfunden und wurde sinnlos abgebrannt. Heute werden hingegen große Teile via Pipelines in die entlegensten Länder befördert. In den einzelnen Ländern werden in großen Tanks Vorräte für mehrere Monate gespeichert, um Notfälle politischen und technischen Ursprungs entgegentreten zu können.

Wie schon erwähnt steigt der Preis des Erdgases ständig an, was an der Koppelung der Preise an die des Öls liegt. Es bleibt der ökologische Nutzen. Grundsätzlich verbrennt Gas wesentlich sauberer als Öl, da weniger Verunreinigungen enthalten sind. In der Natur von Aggregatszuständen liegt es allerdings, dass Gas eine geringere Dichte als eine Flüssigkeit hat und durch den ähnlichen Aufbau hat schlussendlich Methan einen geringeren Brennwert als Öl, wodurch an Volumen mehr verbrannt werden muss um die gleiche Leistung zu erzielen. Zudem kommt, dass ein großer Teil des Gases abgebrannt, bei der Förderung verloren geht und dass die Ökobilanz durch den Transport verunreinigt wird. Rund die Hälfte des Gases gehen auf dem Weg energetisch verloren.

Eine Gasheizung kann indes gut mit einer Erdwärmeanlage mithalten, welche Strom für die Pumpen benötigt. Dieser Strom kommt zumeist von Kohle und Atomkraftwerken und nur zu einem kleinen Teil von erneuerbaren Energieträgern.

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