Erdgas:Transport
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Erdgas wird auf den verschiedensten Wegen transportiert. Mittlerweile muss es mehr als 5000 Kilometer zurücklegen, um vom jeweiligen Förderland zum Endverbraucher zu kommen. Das geschieht mittels dicker Pipelines, die über der Erde verlegt werden, oder auf dem Meeresgrund entlanggehen. Auf dem Meeresgrund ist der Vorteil, dass der Druck größer ist, mit dem das Erdgas transportiert werden kann.
Das Erdgas kann jedoch auch mit dem Schiff zum Verbraucher kommen. Dazu muss es jedoch erheblich abgekühlt werden, um den Aggregatszustand zu ändern. Der Transport per Schiff ist nur im flüssigen Zustand möglich. Am Ziel angekommen wird es wieder erwärmt, um in den gasförmigen Zustand zurückversetzt werden zu können. Wieder gasförmig wird es dann in das Erdgasleitungssystem eingespeist.
Um den schwankenden Erdgasverbrauch gut unter Kontrolle zu haben und auch in Zeiten eines höheren Verbrauchs gut versorgt zu sein, wird das Erdgas unterirdisch gelagert. Zur Lagerung nutzt man die natürlichen Speicher, wie Poren- oder Aquiferspeicher. Dies sind Schichten in der Erde, die sehr tief liegen und früher einmal als Wasserspeicher dienten. Eine weitere Möglichkeit der Lagerung ist die Speicherung in Salzstöcken. Diese Methode wird mittlerweile bevorzugt genutzt, um Erdgas auch für Krisenzeit zu speichern.
